Der Tischofen im Test – mit Rezept!

Bequem Backen und Garen ohne Strom – geht das?

Na sicher! Mit dem Tischofen ist das kein Problem. Wir haben das gute Stück selbst ausprobiert und sind begeistert. Der Tischofen braucht zwar für Backen und Garen etwas länger, dafür ist er komplett unabhängig und leicht zu reinigen. Wir finden die längere Wartezeit entschleunigt den Alltag auch etwas und macht Backen und Garen zu einem gemütlichen Erlebnis. Es gibt beim Benutzen jedoch ein paar Dinge zu beachten, gerade als Anfänger. Was genau kannst du in diesem Erfahrungsbericht nachlesen. Ab in die Küche!

Tischofen vorbereiten – was muss ich beachten

Unser Backset besteht aus vier Teilen: Dem Tischofenboden, der Glocke, dem Stövchen und der Backform. Alle sind handgefertigt, individuell gestaltet und leicht abwaschbar – sogar mit dem Geschirrspüler. Aber wie benutze ich das alles jetzt?

Zuerst die Frage wo Du deinen Tischofen überhaupt aufstellen solltest. Am besten wählst du dafür einen Innenraum, da der Wärmestau im Freien bei Wind schnell verloren geht. Ein Zelt oder ein windgeschützter Platz tuts aber auch!
Als nächstes platzierst du die Teelichter auf dem Boden des Tischofens. 10 Stück reichen im den Tischofen ordentlich zu beheizen. achte darauf, das die Kerzen gleichmäßig verteilt sind! Du solltest nur handelsübliche Teelichter verwenden, bei Lichtern mit erhöhter Brennleistung natürlich höhere Brandgefahr besteht. Der Tischofen wird während der Benutzung außerdem ziemlich heiß! Die Glocke also nicht mit bloßen Händen anfassen! Gerade Kinder finden die schönen Lichter oft sehr spannend und wollen dann auch mal hingreifen. Falls du den Tischofen also in der Gegenwart von Kleinen benutzt solltest du immer ein Auge darauf haben.

Der Tischofen ist zwar ziemlich sicher, einige Dinge solltest du zwecks Brandschutz dennoch beachten – stelle den Tischofen auf eine feuerfeste Unterlage und befreie seine unmittelbare Umgebung von leicht entzündlichen Stoffen. Wir empfehlen außerdem den Stellplatz zusätzlich abzudecken, um einer Verunreinigung durch Wachs oder ähnliches vorzubeugen.

Wir zünden ein Lichtlein an

Naja, eigentlich eher 10, aber wir wollen ja auch das unser Tischofen ordentlich heiß wird. Nachdem wir die Teelichter entfacht haben schließen wir den Tischofen mit dem Deckel, damit sich der Wärmestau im Inneren bilden kann. Allzu lange musst du den Tischofen nicht vorheizen lassen, aber 20 bis 30 Minuten machen schon Sinn. Zünde einfach kurz während deiner letzten Vorbereitungen beim Backen oder Kochen die Teelichter an, dann ist der Tischofen bereits schön heiß wenn du das Back- oder Gargut hineingibst.

Wenn du soweit bist positionierst du das Stövchen in der Mitte der Kerzen und stellt die Backform darauf. Es ist wichtig, dass die Backform möglichst hoch in der Glocke des Tischofens steht, so erziehlst du die beste Leistung. Außerdem wird der untere Teil der Form sonst deutlich heißer und dein Teig könnte verbrennen.

Fürs Backen oder Garen haben wir mit unserem Tischofen immer etwa 2 bis 3 Stunden gebraucht. Handelübliche Teelichter brennen im Tischofen normalerweise 3 bis 4 Stunden, du musst also während eines Back- oder Garvorgangs nicht wechseln. Falls doch mal ein Teelicht ausgeht (etwa durch einen Luftzug oder ähnliches) kannst Du sie auch schnell wechseln – aber Vorsicht! Der Tischofen wird sehr heiß! Außerdem geht viel von deinem gesammelten Wärmestau verloren wenn du die Glocke während dem Vorgang länger als 2 Minuten vom Tischofen hebst.

Was kann ich mit meinem Tischofen zubereiten?

Mit dem Tischofen kannst du alle möglichen Arten von Kuchen backen und Fleisch garen – sogar ein ganzes Hähnchen! Viele Rezepte bieten sich zum Ausprobieren an, falls du einen kleinen Denkanstoß sucht haben wir hier ein kleines einfaches Rezept für dich vorbereitet – ein Ölkuchen. Viel Spaß und guten Appetit!

AutorIn

Helena Gansch

von Wohnwagon - hat den Tischofen für euch getest und somit gleich für eine Nachspeise im Büro gesorgt.

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