pH-Wert Teststreifen – 10 Stück

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  • 10 Testreifen um den Säuregrad (pH-Wert) im Wasser zu ermitteln.
  • Messbereich: pH 5,0 – 9,0
  • schnelle und einfache Anwendung

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Artikelnummer: Art. Nr.: 19016 Kategorien: , Schlüsselworte: , ,

Teststreifen für pH-Wert

Mit diesen Teststreifen  kannst du die Qualität des (Trink-)Wassers feststellen. Die Ergebnisse zeigen dir den pH-Wert an. Auf

 

Wie wird’s gemacht?

– Entnehme den Teststreifen aus dem Polybeutel und schließe den Beutel wieder sorgfältig zu.
– Achte darauf dass du das Testfeld nicht mit den Fingern berührst.
– Halte den Teststreifen für 1 bis 2 Sekunden ins kalte Wasser.
– Vergleiche anschließend Farbveränderung mit der auf dem Beutel befindlichen Farbskala.

Messbereich:
pH 5,0 – 9,0

 

Beurteilung des pH-Wertes:

Trinkwasser sollte nicht aggressiv sein, d. h. Leitungssysteme nicht angreifen. Dabei spielt der Gehalt an freier Kohlensäure eine bedeutende Rolle. Wie sauer oder, im Gegensatz dazu, wie alkalisch ein Wasser ist, wird durch den pH-Wert ausgedrückt. Es ist ein logarithmischer Wert von sauer bis alkalisch zwischen 0 und 14 . Ein pH-Wert von 7, also genau in der Mitte der Skala, ist der Neutralpunkt. Die Aggressivität von Trinkwasser gegenüber Leitungen ist bei Werten zwischen 7,5 bis 9,5, also im schwach alkalischen Bereich, gering. Als optimal wird ein pH-Wert von etwa 7,7 angesehen.

Bei einem zu hohen Gehalt an Kohlensäure, also niedrigerem pH-Wert, kann es zur Ablösung von Metallen (Kupfer, Zink, Eisen) aus Rohrleitungen kommen und zum Ablösen von zementhaltigen Innenbeschichtungen bei Asbestzementrohren, wie sie in kommunalen Trinkwassernetzen häufig sind.

Im Zusammenhang mit dem Gehalt an Kohlensäure steht das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht bzw. die Calcitlösekapazität. Calcit ist eine Kalkformation, die auch für den Kessel- oder Wasserstein verantwortlich ist. Ein Überschuss an Kohlensäure führt zur Auflösung von Calcit, ein zu geringer Gehalt zu dessen vermehrter Bildung. Die Calcitlösekapazität sollte 5 mg/l bei einem pH-Wert von 6,5 nicht überschreiten, weil dann das Wasser bereits korrosiv wirken kann.

Deshalb bevorzugt man aus Korrosionsschutzgründen eine geringfügige Calcitübersättigung, also das Gegenteil zum Calcitlösevermögen. Dies ist in der Regel oberhalb von pH 7,5 gegeben. Je höher der pH-Wert liegt, umso mehr wird Calcit ausgeschieden und unerwünschter Wasserstein gebildet. Ein Kalkbelag in sehr dünner Schicht ist dagegen als Schutz vor Angriff des Leitungsmaterials wiederum erwünscht, also ein geringfügig positives Kalkabscheidungspotential. Die Wasserwerke sind bemüht, ein solches Verhalten in der Nähe des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichtes als positiven „Calcitsättigungsindex“, d. h. leicht calcitabscheidend, einzuhalten.

Fragen? Wir beraten dich gerne!

Nach all den Jahren haben wir schon einiges an Erfahrung und Wissen aufgebaut, was die Sammlung, Reinigung und Versorgung von Wasser angeht. Wir geben unser Know-How weiter und beraten dich gerne!

 

 

 

 
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