Ich will Sonne tanken! Geht sich das aus?

 

 

 


Mit der eigenen Photovoltaik-Anlage und dem Elektroauto nachhaltig unterwegs – die Sonne scheint, der Tank füllt sich und schon ist man mobil. Traumhafte Vorstellung, aber geht sich das mit der PV-Leistung aus? Und auch für’s Börserl?  Wir haben nachgerechnet!

 

Laut Statistik legt jeder Österreicher durchschnittlich 3,7 Wege mit ca. 9,5km zurück. Grob gerundet rechnen wir also mit 40km pro Tag.

Elektrofahrzeuge wie den Citroen C-Zero oder den Renault Zoe gibt es bereits ab ca. 20.000€. Um auch höheren Ansprüchen gerecht zu werden und ca. 250 km ohne Laden zurücklegen zu können, ziehen wir Fahrzeuge wie zum Beispiel den Hyundai IONIQ oder den BMW i3 (ca. 35.000 €) zur Berechnung heran.

Mit der Sonne mobil? Rechnen wir mal!

 

Für Elektromobilität gilt: Die Mehrkosten in der Anschaffung werden durch die Ersparnis pro Kilometer wieder wett gemacht!

In unserem Beispiel verbraucht das Elektrofahrzeug 10 kWh auf 100km, das wäre zum Beispiel der Hyundai IONIQ. Der BMW i3 kommt auf ca. 11 kWh/100km, also alles in dem Bereich. Und ein Dieselfahrzeug? Das braucht für 100 km ca. 60 kWh! 1 Liter Diesel hat einen Energieinhalt von 9,86 kWh, davon gehen aber ca. 65% als Wärme bzw. im System verloren!

Es ergeben sich also Kosten in der Höhe von 0,067 €/km für ein Dieselfahrzeug und 0,022 €/km für ein Elektrofahrzeug. Somit hätte man Einsparungen von 4,5 Cent pro Kilometer. Die Mehrkosten der Anschaffung in der Höhe von 4.000 € hast du also nach ca 88.000 km wieder drin.

Mit dem Elektroauto auf Urlaub?

Nachdem sich viel fahren auszahlt – mach doch elektrisch Urlaub! Hast Du Sorgen wegen der zu geringen Reichweite? Die können wir Dir mit unserem Blogbeitrag „Wie kommen E-Auto-Fahrende in den Urlaub“ nehmen. Darin erklärt Matthias Komarek (Blogger bei wir-leben-nachhaltig.at) über seine Urlaubserfahrungen mit einem Elektrofahrzeug.

Gut! Jetzt ist mal geklärt, dass sich die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs (mit Förderung) auf alle Fälle nach einigen Jahren rechnet.

 

UND JETZT: DAS ELEKTROAUTO MIT DER PV ANLAGE LADEN!

Zu unserem eigentlichen Lieblingsthema bei der Geschichte: Autarkie! Elektrofahrzeug fahren mit Strom von der Sonne, ohne Kosten. Klingt doch super, oder? Rechnen wir da mal nach!

Wie weit komme ich jetzt eigentlich mit der Sonne?

Eine 3kWp Photovoltaikanlage produziert durchschnittlich 3.000kWh Energie pro Jahr. Würde man diese Energie nur zum Tanken des Elektrofahrzeugs nutzen, könnten bei einem Verbrauch von 10 kWh/100km also 30.000km pro Jahr zurückgelegt werden – das entspricht nahezu einer Weltumrundung (Umfang am Äquator: ca. 40.075km)! Das ist natürlich eine theoretische Rechnung, da sich die 3.000 kWh nicht gleichmäßig über das Jahr verteilen. Im Dezember hat man zum Beispiel nur gesamt 90 kWh zur Verfügung während es im Sommer bis zu 390 kWh sind. Im Dezember wären es nach der Berechnung also 900 km statt den normalen 1200 km die sich über die Sonne ausgehen. Dennoch: Man kommt ganz schön weit!

Ich hab keine PV Anlage – zahlt sich die Anschaffung aus?

Du hast noch keine Photovoltaikanlage auf dem Dach und fragst dich: PV + Elektroauto? Ganz schön teuer in der Anschaffung! Zahlt sich das aus? Schauen wir es uns an!

 

Kannst Du deinen Strom für’s Auto selbst produzieren, zahlt sich der Umstieg auf ein Elektrofahrzeug also noch schneller aus! Dabei wurde noch nicht einmal berücksichtigt, dass auch der Strom bei anderen Verbraucher (Kühlschrank, Gefriertruhe, Herd, etc.) eingespart bzw. der Überschussstrom verkauft werden könnte.

Zuvor jedoch noch einige grundlegende Informationen:

Das nachfolgende Diagramm zeigt Dir den Jahresverlauf der Energie-Anteile an der Warmwasseraufbereitung im Wohnwagon. Typischerweise kann während des Winters die gesamte Energie zur Warmwasseraufbereitung über unseren Ofen zur Verfügung gestellt werden, im Sommer gänzlich über unsere Photovoltaikanlage. Dadurch ergeben sich zusätzlich zu herkömmlichen Verbrauchern Energieverluste für die Warmwasseraufbereitung von 0 kWh pro Tag im Winter bis zu 3kWh pro Tag im Sommer (für zwei Personen, Verbrauch: 30L Warmwasser pro Person und Tag, aufgeheizt von 10°C-50°C).

 

 

In der nachfolgenden Tabelle findest Du eine detaillierte Auflistung des Ertrags der PV-Anlage, den Verbrauch verschiedener Verbraucher sowie die überschüssige Energie.


Je nachdem wie sparsam man also mit dem erzeugten Strom umgeht, könntest Du den Überschussstrom nutzen, um dein Elektrofahrzeug zu laden! Beim Elektroauto können mit der Anlage von unserem Wohnwagon Reichweiten zwischen 17 km im Winter und ca. 80 km im Sommer über die Photovoltaikanlage gewonnen werden.

Du hast noch kein e-Bike? In unserem Webshop einen Onwheel bike motor (= Elektromotor) für dein Fahrrad.

 

Worauf wartest du also noch – nutze die Kraft der Sonne!

PS: Ein netter Nebeneffekt neben der Kosteneinsparung: Pro Kilometer würde das Elektrofahrzeug im Vergleich zu dem Dieselfahrzeug 158 g CO2 eingesparen. In Summe könnten also mehr als 2,3t CO2 pro Jahr eingespart werden (bei 14.600km/Jahr), was dem jährlichen CO2-Speichervermögen von einer 1.780m² großen Waldfläche entspricht (Ein Wald in Mitteleuropa speichert ca. 13t CO2 pro Hektar und Jahr).

 

[1] Energie-/Treibstoffkosten

[2] Mit Wartungskosten

[3] Angenommene Verbraucher: LED Beleuchtung, Handy, Laptop, Wasserkocher, Kühlschrank

 

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Raphael Spies

von Wohnwagon - fragt sich, ob man rein mit Sonnenenergie mobil sein kann. Geht sich das aus? Les' doch selbst!