Die Dämmstoff-Parade! Wir stellen vor…

Willkommen bei der Parade! Heut machen die verschiedensten Dämmstoffe ihre Aufwartung. Dämmplatten, Wolle, Verbunddämmstoffe, eingeblasene, geschüttet, gestopfte – eine bunte Mischung! Jeder Dämmstoff hat andere Stärken und Schwächen, manche eignen sich besser für Türen & Fenster, andere für erdberührte Zonen.

Im heutigen Blog sind viele Dämmstoffe an der Reihe. Und am Ende gibt’s dann unsere Kompaktwissen Infotabelle, die euch auch einiges zu den Einsatzorten aufzeigt.

So, da marschieren sie auch schon auf! Unser erster Kandidat:

Schaumglas – Schaumkrone kennen wir, aber was ist Schaumglas?

Schaumglas

Schaumglas ist Glas das mit Treibmitteln und hoher Temperatur aufgeschäumt wird. Als Ausgangsmaterial verwendet man Altglas das mit Kohlenstoffpulver vermengt wird und bei 900°C zu einem Schaumkuchen gebacken wird. Will man Schaumglasschotter erhalten, so wird der heiße Schaumkuchen in einen Streckofen schnell auf 300°C abgekühlt, wodurch die Masse Spannungsrisse bekommt und zerfällt.

Schaumglas hat eine Dämmwirkung von λ = 0,038 W/mK (was das heißt, erklären wir in unserem letzten Blog – schau rein!) und ist praktisch diffusionsdicht (es kommt also keine Feuchtigkeit durch). Außerdem ist es frostsicher, unbrennbar, druckbeständig und resistent gegen Fäulnis und Ungeziefer. Wir verwenden die Glasschaum-Platten in der Bodendämmung weil wir dort diffusionsdicht sein müssen und auch trittfest, weil ja die Akkus und Tanks des Wohnwagons im doppelten Boden gelagert werden.

Perlit – Keine Angst das kauft man nicht beim Juwelier

Perlit

Perlit ist ein Vulkanisches Gestein und wird auch gerne als Naturglas bezeichnet. λ ≈ 0.050 W/mK

Vulkanischer Perlit ist als Rohstoff weltweit in ausreichendem Maße vorhanden, aber nicht regional. Der CO2-Fußabdruck ist daher eher mies. Das Gestein wird zerkleinert, und bei ca. 1000°C aufgebläht. Das im Material eingeschlossene Wasser wird zu Dampf und expandiert das Material so auf das 20-fache! Deshalb sagt man auch „Expandierter Perlit“ dazu.

Die Produktion ist gleich wie beim Blähton sehr energieaufwendig. In der Produktion sind keine gesundheitsschädlichen Stoffe beteiligt, allerdings werden die Perlite oft mit Silikonölen oder mit Bitumen ummantelt. Die sind umweltbelastend, aber zumindest wird nur wenig davon verwendet.

Wenn Bitumen dabei ist – nicht in Innenräumen einsetzen, denn bei Billigprodukten kann es zu starker Staub-Belastung kommen! Es gibt auch Blähperlit-Platten, die leicht zu schneiden sind.

Und die Wiederverwertung? Bitumisiertes Perlit muss thermisch behandelt werden, kann aber sonst als Gestein gut deponiert, bzw. wiederverwendet werden.

Mineralwolle, das ist richtig vegan

Mineralwolle

Mineralwolle, dazu zählen Glas und Steinwolle, werden sehr ähnlich hergestellt. Das Ausgangsmaterial wird bei 1.400°C eingeschmolzen und dann zu dünnen Fasern gesponnen. Diese werden mit Bindemitteln in die gewünschte Form gebracht.

Mineralwolle hat eine gute Wärmedämmwirkung von λ = 0,032-0,045 W/mK und einen kleinen Dampfwiderstand von µ=1. Außerdem: gute schalldämmende Wirkung und nicht brennbar! Wird also oft für Brandschutz, Kesselisolierung usw. eingesetzt. Nicht so toll: Wird die Mineralwolle feucht, verliert sie schnell ihre Dämmwirkung. Das kann die Schafwolle besser. Und die Ökobilanz? Da braucht man eine hohe Primärenergie für die Erzeugung.

Glas und Stein ist gut regional erhältlich, aber durch das Knowhow findet sich wohl eher selten ein regionaler Hersteller.

Blähton, nein das hat nichts mit Bohnensuppe zu tun

Ton wird seit Jahrhunderten verwendet und ist als Rohstoff ausreichend vorhanden. Tonerde gibt es überall auf der Erde, der Abbau erfolgt jedoch mit rigorosen Eingriffen in die Natur. Gleich wie bei der Mineralwolle stellt sich jedoch die Frage: „Finde ich einen regionalen Hersteller?“

Ausgangsmaterial ist blähfähiger Ton. Ein Jahr lagern und trocknen, dann bei ca. 1200°C aufblähen. Die Herstellung ist energieintensiv und verursacht viele Emissionen. Bei der Produktion werden jedoch keine gesundheitsgefährdenden Zusatzstoffe eingesetzt. Durch das Verbrennen entstehen feine Poren, die auf im Ton enthaltene organische Bestandteile zurückzuführen sind und jene im Korn hinterlassen.

Und die Eigenschaften von Blähton?

  • gute Belastungsfähigkeit
  • beständig gegen Frost
  • brennt nicht
  • leider nur die halbe Dämmwirkung (0,1 – 0,16 W/mK).

10 cm Blähton entsprechen also in etwa 4 cm Flachs.

  • Einsatz: Blähton ist ein Schüttdämmstoff, der als Wärmedämmung, Schalldämmung und auch als Wärmespeicher eingesetzt werden kann.
  • verrottet nicht – kann also auch in Hydrokulturen, auf Flachdächern oder als Bodenaufbesserer verwendet werden.

Kork – kennt doch jeder

Kork

Kork ist ein nachwachsender Rohstoff aus der Rinde der Korkeiche. Die Hauptanbaugebiete befinden sich in Portugal. Korkdämmplatten werden aus expandierten Korkgranulat in Druckbehältern mit heißen Wasserdampf hergestellt. Dabei treten Harze aus dem Material und sorgen für die spätere Festigkeit.

Was Kork kann:

  • Wärmedämmung λ = 0,04-0,05 W/mK
  • hohe Wärmespeicherkapazität
  • unempfindlich gegen Feuchtigkeit
  • gute Dämmwerte im feuchten Zustand
  • guter Schallschutz

Kork ein nachwachsender Rohstoff, ökologisch top, gut für die Wiederaufbereitung geeignet. Kann allerdings nur in den südlichen Breitengraden unter perfekten Umständen angebaut werden, daher doch einiges an Transportaufwand – also ein fast perfekter Öko-Fußabdruck.

Flachs – das taugt nicht nur für Gewand sondern auch für Wände

Flachs

Flachs ist eine heimische anspruchslose Pflanze die keinen Kunstdünger benötigt und als Fruchtfolgepflanze eingesetzt werden kann. Bei der Herstellung des Dämmstoffes wird die Pflanze in Kurz und Langfasern geteilt. Die Langfaser nimmt man für die Produktion von Textilien. Die kurzen Fasern werden mit Flammenschutzmittel behandelt, zusätzlich mit Bindemitteln, wie z.B. Kartoffelstärke, und zu Dämmplatten verarbeitet.

Die Eigenschaften:

  • Guter Dämmwert (λ = 0,04 W/mK)
  • geringen Dampfwiderstand ( µ = 1-2,)
  • kann ohne Schaden Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben
  • Die Fasern bestehen aus Zellulose, sind frei von Eiweiß und somit beständig gegen Motten und Schimmelpilz.

Aus ökologischer Sicht ist der Flachs wegen des Anbaus als Fruchtfolgepflanze und seiner anspruchslosen Nährstoffbedürfnisse besonders wertvoll. Regionaler Anbau, Stärkung der lokalen Wirtschaft, kurze Transportwege – top! Und auch Wiederverwendung und Entsorgung sind unproblematisch.

Zellulose – ein toller Schalldämpfer

Zellulose

Zellulose gehört auch zu den ökologischen Baustoffen, und wird seit über 80 Jahren vor allen in Kanada und Skandinavien eingesetzt. Das Ausgangsmaterial ist sortiertes (Alt)Papier – geringe Umweltbelastung!

Zellulosefasern sind …

  • Wärmeleitfähigkeit λ = 0,039 – 0,045
  • Wasserdampfdiffusionswiderstand μ bei 1 – 3 (Dampfdiffusionsfähig)
  • feuchtigkeitsausgleichend
  • gut schalldämmend

Das Papier wird zuerst zerfast und gemahlen. Zum Schutz vor Brand, Ungeziefer und Mäusen wird das Material mit rund 8 bis 15 % Borsalzen vermischt. Diese galten sehr lange als harmlos, dürfen aber in ökologisch ausgezeichneten Produkten, oder jenen des Österreichischen Umweltzeichen nicht mehr eingesetzt werden. Vorzugsweise kommen daher als Borat freie Alternative Ammoniumpolyphosphate als Flammschutzmittel und Rindenharze als Anti-Schimmelmittel zum Einsatz.

Um Zellulose in Plattenform anbieten zu können, wird das Material mit Hilfe von Fasern aus Kunststoffen, Stärke oder Jutegarn aus Alttextilien und Bindemitteln gestützt. Zum Einsatz kommt dann Ligninsulfonat, Aluminiumsulfat oder Tallharz. Bei ordnungsgemäßen Einbau kommt es zwar zu keiner Belastung, aber man muss sich ja nicht unbedingt schädliche Stoffe aussuchen, wenn man’s vermeiden kann.

Zellulose wird meist zu Platten verarbeitet, kann aber auch eingeblasen oder mit 10% Wasser nass aufgetragen werden. Bei der Verarbeitung in der trockenen Form staubt’s ziemlich, das ist nicht so optimal. Zellulose kann gut thermisch verwertet werden, sollte sich das Material nicht mehr zur Wiederverwertung eignen.

Schafwolle – Hammerstark

Schafwolle

Die Schafwolle haben wir in der Blogreihe schon vorgestellt, wir möchten aber nochmal die wichtigsten Infos zusammenfassen. In der Produktion wird die Schafwolle zuerst mit Kernseife und Soda gewaschen um Verschmutzungen und überschüssiges Wollfett zu entfernen und dann mit Sulcofuron (Harnstoff) behandelt, da Schafwolle leider nicht Motten und Käferecht ist. Durch einen sehr hohen Flammpunkt (560) wird meist kein Flammschutz eingesetzt, sondern nur bei sehr leichten Produkten. Vereinzelt werden daher auch Naturkautschuk, Kalk, Eisenoxid oder Tonerde zusätzlich eingesetzt. Danach wird das ganze ohne Bindemittel vernadelt.

  • sehr gute Wärmeeigenschaft mit λ 0,036 – 0,045 W/mK
  • Dampfdiffusion von μ 1 (entspricht der Raumluft)
  • Kann 1/3 an Feuchtigkeit aufnehmen bei gleichen Dämmwerten
  • Tolle Wiederverwertbarkeit

Das Material ist sehr leicht zu verarbeiten, man benötigt meist nur eine Schere oder einen Cutter. Schafswolle kann ohne weiteres wiederverwendet werden, man sollte lediglich darauf achten den Insektenschutz zu erneuern.

Stroh – das ist nicht dumm

Stroh

Stroh gibt’s regional in großen Mengen, ist ein Nebenprodukt aus der Landwirtschaft – und auch ein super Dämmstoff! Zur Verarbeitung als Dämmmaterial wird der Halm der Pflanze zu rechteckigen Ballen gepresst. Für eine gute Qualität sind der Feuchtigkeitsgehalt und eine entsprechende starke Verdichtung entscheidend. Der verdichtete Strohballen verliert die leichte Brennbarkeit und erreicht die Brandklasse E, gleichzeitig wird er für Insekten und Nagetiere unattraktiv. Es sind keine weiteren Zusätze nötig.

  • Dämmwirkung liegt bei λ = 0,05 W/mK
  • Wasserdampfwiderstand µ=1-1,5
  • Strohballen sind relativ feuchtigkeitsempfindlich was aber bei einer durchgehenden diffusionsoffenen Bauweise kein Problem ist – z.B. Kombination Strohballen mit Lehmputz!
  • sehr gute schallabsorbierende Eigenschaften

Stroh kann zu Platten gepresst werden, in den USA werden damit sogar Außenwände errichtet. Stroh kann aber auch lose verwendet werden, oder kommt vorzugsweise im Lehmbau als Zusatz zum Einsatz. Aus ökologischer Sicht bietet die Strohballendämmung kurze Transportwege, geringen Primärenergieaufwand und eine chemikalienfreie Produktion.

Hanf – mal ganz ohne Dreads

Hanf

Hanf ist nicht nur ein heimisch verfügbarer Boden-Verbesserer, er gilt als sehr robust und kann in nur drei Monaten bis zu 4 Meter hoch wachsen. Seine Bitterstoffe machen ihn von Natur aus resistent gegen Schädlinge, daher kann man auch auf Pesti- und Herbizide verzichten.

Die Hanffaser ist äußerst reißfest, feuchtigkeitsbeständig, kann ein Drittel des Eigengewichts an Feuchtigkeit speichern und ohne wärmetechnische Verluste wieder abtrocken.

Die bereits erwähnten Bitterstoffe geben ihm außerdem die Eigenschaft eine natürliche Resistenz gegen Fäule, Ungeziefer, Schimmel und fiese Nager. Als eiweißfreie Faser ist Hanf auch sehr resistent gegen Abbauprozesse.

Hanf wird zu Dämmplatten oder Matten verarbeitet. Dazu werden die anfallenden Nebenprodukte mit bis zu 15 % Stützfasern aus Polyester oder Stärkefasern im Vlies mitverarbeitet. Wie beim Flachs werden auch Binde und Flammschutzmittel beigefügt.

Nichtsdestotrotz ist nach dem Bau mit keinen lungengängigen Fasern und somit keiner Belastung für den Menschen zu rechnen, allerdings sollte man darauf achten dass keine Borsalze eingesetzt werden! Atemschutz ist bei der Montage in loser Form ratsam, aber auch beim Schneiden der Dämmplatten. Im Recycling ähnelt er dem Flachs, alte Platten können gerne neu eingesetzt werden, er kann auch zerschlissen und zu Wolle verarbeitet werden.

Hanf kann einen Dämmwert von λ 0,041 bis 0,045 W/mK aufweisen, die Dampfdiffussion liegt bei 1 – 4.

Holzfaser – ein Stückchen Wald mal ganz anders verwendet

Holzfaser

Holzfaser-Dämmungen macht man aus Resthölzern der Sägeindustrie. Verwendet werden Weichnadelhölzer wie Tannen- Fichten- oder Kiefernholz. Das Holz wird mechanisch bis zur feinen Holzfaser zerlegt. Beim Nassverfahren wird unter hohem Energieaufwand ein Brei angerührt und schließlich getrocknet, neben den Holzfasern findet man in Platten aus diesem Verfahren auch geringe Mengen von Aluminiumsulfat. Das Trockenverfahren, das mit 40% weniger Energie auskommt, benötigt dafür Klebstoffe für die Festigkeit der Dämmplatten. Es gibt durchwegs Klebstoffe auf Naturharz und Wachsbasis, häufig kommen jedoch Polyurethankleber zum Einsatz. Fragt euren Hersteller über Verfahren und Zusätze.

Für eine Steigerung der Feuchtigkeitsresistenz werden die Platten je nach Einsatzgebiet mit wasserabweisenden Substanzen wie Bitumen, Wachs oder Ähnlichen behandelt.

Die Holzfaserdämmplatte kann außerdem über 20% an Feuchtigkeit aufnehmen ohne ihre Dämmwirkung zu verlieren, damit besitzt sie auch hervorragende regulierende Eigenschaften. Außerdem verfügt sie noch über eine gute Wärmespeicherkapazität was vor allem im Dachbereich wichtig ist, weil damit Wärmespitzen im Sommer vermindert werden.

  • gute Dämmwirkung von λ 0,04 – 0,05 W/mK
  • Dampfdiffussion μ 1 – 5
  • gute Schallschutz – Eigenschaften
  • hervorragend für die diffusionsoffene Holzleichtbauweise

Aus ökologischer Sicht: Nachwachsender Rohstoff, lokal angebaut, keine langen Transportwege. Hergestellt nach den Nassverfahren sind die Dämmplatten in der Entsorgung unbedenklich, allerdings benötigt dieses relativ viel Energie in der Produktion.

Polyurethan (PUR) – Nein, keine CD’s der Band

Polyurethan (PUR) werden in einem sehr komplexen Verfahren hergestellt, und meist zu Platten verarbeitet.

Ausgangsstoffe sind mehrwertige Alkohole und der Ester der Isocyansäure. Um nun den Schaum herzustellen brauchen wir Treibmittel wie früher FCKW, heutzutage FKW oder HFKW.

In Österreich wird allerdings mit CO2 oder Pentan (ein zu den Alkanen zählender Kohlenwasserstoff mit der Summenformel C5H12) geschäumt. Je nach Produkteigenschaften werden noch viele Stoffe zugesetzt, wie etwa Flammschutzmittel, dreifache Amine, Tenside oder Zinnverbindungen.

Oft werden diese Schaumplatten dann in Aluminiumfolien eingepackt. Dadurch erreicht man in Sonderfällen ein μ von bis zu 18570.

  • Gute Dämmwirkung mit λ von 0,022 – 0,086W/mK
  • Dampfdiffusionswiderstand von μ10 – 150
  • Gut geeignet für Flachdächer
  • Wasserabweisend

Platten dieser Art bestehen natürlich aus sehr vielen chemischen Bestandteilen die unserer Natur schaden, und auch der Schallschutz ist aufgrund der Steifigkeit gering. Allerdings möchten wir hervorheben, dass man nicht an allen Stellen geeignete ökologische Produkte findet, die mit so wenig Platzaufkommen gute Dämmwerte erzielen. Mit diesem Dämmstoff werden viele industrielle Hallen gedämmt.

Und hier nun unsere Kompaktinfotabelle, die euch vieles gut veranschaulicht und euch auch einiges zu den Einsatzorten zeigt.

Einsatzorte_Grafik

 

NOCH FRAGEN?

Schreib uns in den Kommentaren!

Ansonsten: Rein in den Hausbau, oder die Sanierung – immer schön an unsere Umwelt denken 😉

 

Links

Facebookgruppen zum Strohballenbau:

https://www.facebook.com/groups/strohballenbau/

https://www.facebook.com/groups/766889603407800/

Bilder – mit freundlicher Genehmigung der Austrian Energy Agency

AutorIn

Das Wohnwagon-Team

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